Die Bedeutung der Erstkommunion

Wann findet die Erstkommunion statt?

Nach alter Tradition wird die Feier der Erstkommunion am Weißen Sonntag, dem ersten Sonntag nach Ostern, gefeiert. Dabei leitet sich der Name »Weißer Sonntag« von den weißen Gewändern (als Sinnbild der Reinigung durch das Taufwasser) ab, welche die Neugetauften in der Frühzeit des Christentums getragen haben.

Seit dem 7. Jahrhundert trugen die erwachsenen Täuflinge die weißen Kleider von Ostern bis zum darauffolgenden Sonntag, in der sogenannten »Weißen Woche«. Meist sind die Kinder, die zur Erstkommunion gehen, etwa neun Jahre alt (befinden sich in der dritten Klasse).

Wie läuft die Vorbereitung ab?

Die Kinder werden in kleinen Gruppen mehrere Monate lang durch einen Gruppenleiter oder Katecheten auf das Ereignis vorbereitet. Im Kommunionsunterricht lernen sie Grundlegendes zur Taufe, zum Ablauf der Messe, zur Kirche sowie über das Leben und Wirken Jesu.

Als Voraussetzung, um zur Erstkommunion zugelassen zu werden, muss der Gläubige getauft sein und sollte zudem vorher das Sakrament der Buße als Vorbereitung empfangen haben.

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